Ist der Friesener Traum von Platz zwei geplatzt? Zumindest schwindet die Hoffnung immer mehr. Die Flößer mussten sich am Samstag gegen die Vestekicker aus Coburg geschlagen geben, die Enttäuschung nach dem Spiel war groß. 

Die Gäste kamen von Anfang an besser in die Partie, man merkte, dass sie sich viel vorgenommen hatten, um den Klassenerhalt zu sichern. Ein Fernschuss vom Gästekapitän Simone verpasste das Friesener Gehäuse knapp. Kurze Zeit später ließ der engagierte Adrian Guhling die Abwehr des SVF schlecht aussehen, indem er mehrere Spieler ausspielte und aus sechzehn Metern frei zum Schuss kam, den er unhaltbar verwandelte. (0:1, 18 Minute, Adrian Guhling) Dies war ein Weckruf für die Martintruppe. Zwar hatten sie immer mehr Ballbesitz, zwingende Chancen konnten allerdings nicht verbucht werden. Nennenswert war ein gutes Zuspiel von Nassel auf Jakob, der den Ball allerdings kurz vor dem Tor verstolperte. Außerdem bediente der Youngster Nils Volk nach einer halben Stunde dem im Strafraum lauernden Noah Schorn, der den Ball mit dem Kopf nicht verwerten konnte. Kurz vor der Halbzeit machten die Jungs aus Coburg wieder auf sich aufmerksam. Julius Kaul bediente Miller, der allein vor dem Tor auftauchte. Eine Parade des Friesener Keepers Preißler hielt die Heimmannschaft noch in der Partie. 

Nach der Pause zeigte der Spielverlauf keine Veränderung, Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Ein Missverständnis zwischen dem Heimkeeper und Abwehrspieler Baier, nutze der flinke Miller zur 2:0 Führung für Coburg. (0:2, 65. Minute, Artur Miller) Jetzt hatten die Flößer mehr Spielanteile, vor allem Standardsituationen wurden immer wieder gefährlich. Ein von Baier gestoßener Freistoß wurde abgefälscht und verpasste das Tor nur knapp. Im weiteren Verlauf setzte sich der eingewechselte Max Schülein über links außen durch und bediente Nils Volk, der zunächst am Torwart scheiterte. Kurz vor Schluss schöpften die Friesener noch einmal Hoffnung. Ein bereits geklärt geglaubter Eckball landete bei Nils Volk, der sich jetzt belohnte und die Kugel in die Maschen hämmerte. Dennoch kam der Anschlusstreffer zu spät, sodass die Punkte an die Vestekicker gingen.